|
September 7, 2026

No-Shows im Sommer 2026: Luzern vs. Zürich

No-Shows gehören für viele Restaurants zum Alltag. Doch unsere aktuelle foratable-Daten zeigen: Die Entwicklung kann je nach Destination sehr unterschiedlich ausfallen. Während die No-Show-Rate in Zürich im Sommer 2026 weitgehend stabil bleibt, ist sie in Luzern deutlich gestiegen.

Luzern: mehr internationale Gäste, mehr No-Shows

In Luzern lag die No-Show-Rate zu Jahresbeginn bei rund 2,5 %. Im Sommer stieg sie zeitweise auf über 5 %.

No-Show-Rate in Restaurants in der Stadt Luzern seit Anfang 2026
No-Show-Rate in der Stadt Luzern seit Anfang 2026

Ein möglicher Grund liegt im Gästemix:

  • Schweizer Gäste: 3 %
  • Gäste aus Nachbarländern: 6,4 %
  • Internationale Gäste: 10 %

Gleichzeitig stieg der Anteil internationaler Gäste von rund 5 % im Januar auf über 20 % im Sommer. Die Entwicklung ist damit klar: Je höher der Anteil internationaler Gäste, desto stärker steigt auch die gesamte No-Show-Rate.

Zürich: weitgehend stabile Entwicklung

In Zürich zeigt sich ein anderes Bild.

No-Show-Rate in Restaurants in der Stadt Zürich seit Anfang 2026
No-Show-Rate in der Stadt Zürich seit Anfang 2026

Die No-Show-Rate liegt insgesamt bei 3,38 % und bleibt über den Sommer weitgehend stabil. Auch hier haben internationale Gäste die höchste No-Show-Rate:

  • Schweizer Gäste: 3 %
  • Gäste aus Nachbarländern: 5 %
  • Internationale Gäste: 7 %

Die auffälligsten Peaks im Sommer fallen mit den starken Gewittern vom 19. und 28. Juni zusammen. Einen vergleichbaren saisonalen Anstieg wie in Luzern sehen wir jedoch nicht. Damit zeigen sich zwei unterschiedliche Ausgangslagen:

Luzern: mehr internationale Gäste und steigende No-Shows.
Zürich: stabile No-Show-Rate bei gleichzeitig schwächerer Entwicklung gewisser Fernmärkte.

No-Shows gezielt reduzieren

No-Shows lassen sich nicht vollständig verhindern. Restaurants können das Risiko aber reduzieren, zum Beispiel mit einer Kreditkartenhinterlegung oder Vorauszahlung. Neu lässt sich der No-Show-Schutz von foratable auch bei Reservierungen über Google nutzen. Ist für eine Reservierung eine Zahlung oder Kreditkarte erforderlich, wird der Gast bereits im Google-Reservierungsprozess darauf hingewiesen und anschliessend durch den entsprechenden Prozess geführt.

Damit können Restaurants die einfache Reservierung über Google weiterhin nutzen und sich gleichzeitig besser gegen No-Shows absichern.

Fazit

Die Daten aus Luzern und Zürich zeigen: Es gibt nicht den einen No-Show-Trend. Destination, Saison und Gästemix spielen eine wichtige Rolle. Gerade für touristische Restaurants lohnt es sich deshalb, genauer hinzuschauen, wann und bei welchen Gästegruppen No-Shows besonders häufig auftreten.

Wie konkret sich das im Restaurantalltag auswirken kann, zeigt auch der aktuelle Blick-Artikel über einen Luzerner Gastronomen und seine Erfahrungen mit No-Shows.

Was sagt noch die Presse?
Blick - No-Shows in der Stadt Luzern: Touristen als Problem - 07.09.2026
Tele 1 - Leere Tische trotz Reservationen: Luzerner Wirt hat genug und verteilt nun Bussen - 08.09.2026
Klicknow - Reserviert und nicht erschienen: Warum der spontane Restaurantbesuch schwieriger wird - 1.09.2026

Schau mal, was wir zum Thema 'No-Show' haben:

No-Shows in der Schweizer Gastronomie - Ausgabe 2026
No-Shows im Sommer stoppen: Gebühren nur für Touristen
No-Shows in Hamburg: Ein Thema, das Gastronomen bewegt
Valentinstag 2025: Rekordtag für Restaurants – aber auch für No-Shows!
Warum warten?
Lass uns unverbindlich sprechen.
Demo anfragen